Buch-Marketing – Blog und Webseite #5

Deine Internetseite, aber auch dein Blog, ist deine Visitenkarte im Netz!

Ein herzliches „Hallo“ in die Runde!

Heute geht es um das Thema: Blog und Webseiten. Als Autorin solltest du auch eine Webpräsenz haben und/oder einen eigenen Blog schreiben. Deine Seite sollte übersichtlich sein, sodass deine Leserschaft schnell erkennen kann, welche Themen sie auf deiner Seite finden und das sie auch schnell die Bereiche ansteuern können, die sie lesen möchten.

Besucher, die auf Seiten gelangen, wo ein heilloses Durcheinander herrscht, sind genau so schnell wieder weg, wie sie gekommen sind. – Von daher, auch eine gute Struktur ist sehr wichtig. Das gleiche gilt für deinen Blog!

In den meisten Fällen kennt der Besucher dich nicht persönlich, daher auch hier: Der erste Eindruck zählt – genau wie bei einem Bewerbungsgespräch. 😉 Die Leser oder Leserinnen, die auf deinen Seiten nicht zurecht kommen, weil sie nicht das finden, wonach sie suchen, sind in den meisten Fällen – oftmals auch für alle Zeiten – verloren.

Auf deiner Webseite hast du zudem die Möglichkeit, wenn du einen eigenen Shop einbinden möchtest, deinen potentiellen Lesern oder Leserinnen deine Bücher direkt zu verkaufen. – Aber Achtung: In diesem Fall bist du als Autor nicht mehr „nur“ freiberuflich tätig, sondern zusätzlich gewerblich und du benötigst dafür eine Gewerbeanmeldung.

Auch die Datenschutz-Richtlinien und ein Impressum mit allen vorgeschriebenen Angaben müssen auf deiner Webseite vorhanden sein und für jeden schnell auffindbar sein. Als Shop-Betreiber musst du zu den normalen Datenschutzrichtlinien auch den Bereich für deinen Shop in deinen Datenschutzrichtlinien mit einbinden.

Für Anfänger, die noch keine Erfahrung mit Webseiten-Erstellung haben, kann ich bestens Jimdo empfehlen. Ich habe dort auch zwei Seiten. Jimdo ist super einfach (auch für jemanden der noch nie eine Webseite erstellt hat), bietet zudem die Möglichkeit einen Shop einzubinden, ebenso einen Blog. Allerdings finde ich den Blog bei Jimdo persönlich nicht so prickelnd, daher empfehle ich, falls ihr Jimdo nutzen wollt, lieber extern einen Blog bei einem anderen Anbieter zu wählen und dann einfach von deiner Webseite aus, auf deinen Blog zu verlinken.

Bei Jimdo hast du die Möglichkeit, kostenlos eine Webseite zu erstellen – ich würde aber jedem raten, der professionell im Web in Erscheinung treten möchte, zu einem späteren Zeitpunkt auf die kostenpflichtige Version zu wechseln. Zum einen hast du eine eigene Domain – ohne diesen hässlichen Jimdo-Anhang in der Webadresse, wo jeder sofort sieht, dass du eine kostenlose Seite nutzt. Du kannst vor allem auch die Werbung von Jimdo abschalten und bekommst eine Emailadresse dazu. Ebenso ist ein Shop-System vorhanden, dass im Paketpreis enthalten ist. So teuer ist das gar nicht – wenn man das Paket „Pro“ wählt, kostet das im Jahr 60,00 €, inklusive einem Shop, in dem du 15 Artikel einstellen kannst. Für eine Autoren-Seite reicht diese Version vollkommen aus und teuer ist das auch nicht! Somit hast du für wenig Geld einen Top Auftritt im Web. Auch auf solche Dinge achten die Leser und Leserinnen – auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst!

Mal ein kleiner Hinweis – es ist meine persönliche Einstellung und jeder kann das sehen wie er möchte: Aber, du als Autor/in, gerade auch, wenn du als Selfpublisher/in veröffentlichst, bist auch „Unternehmer/in“ und ich persönlich würde mit keinem Unternehmen zusammenarbeiten oder gar Geschäfte machen, welches nicht einmal das Geld für einen professionellen Web-Auftritt investiert. Ihr glaubt gar nicht, wie viele Leute auf solche Kleinigkeiten achten.

Und auch mal ganz ehrlich: Was sieht denn optisch besser aus? Eine Domain wie: https://www.meine-webseite.de, -.com, -.info, -.etc. oder eine https://www.meine-webseite.jimdo.com – Webadresse? Welchen Namen kann dein Kunde sich besser merken? Auch das ist wichtig! Je einfacher deine Domain zu merken ist, um so eher behält deine Leserschaft sie im Gedächtnis. Wenn möglich, nimm deinen Vor- und Nachnamen als Domain, so bist du auch namentlich als Autor/in identisch mit deiner Seite – sofern es sich nicht um Namen wie Müller, Meier, etc. handelt, da diese Namen ja recht häufig vorhanden sind.

Wer bereits Erfahrung hat oder sich damit auskennt, wird vielleicht andere Lösungen nutzen wie beispielsweise: WordPress. Damit lassen sich auch tolle Seiten erstellen – es lohnt sich auf jeden Fall, sich damit auseinander zu setzen. Wer die Zeit nicht hat, sich mit WordPress auseinanderzusetzen, der nutzt dann halt ein Baukastensystem wie beispielsweise Jimdo.  – Die Unterschiede sind nach außen hin nicht erkennbar.

Diese Seite, auf der du dich gerade befindest, wurde mit WordPress erstellt, weitere Seiten von mir: www.mein-nasch-balkon.de oder www.schreibtisch-service.de, sind über Jimdo erstellt worden – wenn du sie vergleichst, erkennst du keinen Unterschied. Beide genannten Seiten sind das Paket „Pro“ und kosten jeweils 60,00 Euro im Jahr. Meiner Meinung nach, eine recht preiswerte Möglichkeit, seine Seiten ins Netz zu stellen und gleichzeitig einen professionellen Auftritt zu haben.

Es gibt noch eine erweiterte Variante, das Jimdo-Business – diese Version kostet im Jahr 120,00 Euro – meiner Meinung nach, ist das aber für eine Autorenseite nicht erforderlich, da reicht die Pro-Version vollkommen aus. Wenn du dich anmeldest, ist die Registrierung kostenlos. Später kannst du dann ein Upgrade machen.

Wenn du aber so gar keinen Draht dazu hast oder vielleicht auch keine Lust hast, dir eine Webseite zu erstellen, übernehme ich das gerne für dich. Schau dazu auf meiner Seite: Schreibtisch-Service, dort findest du entsprechende Infos dazu.

Bevor du aber anfängst, deine Webseite zu erstellen, solltest du dir Gedanken darüber machen, welchen Zweck du mit deiner Seite verbindest. Soll der Fokus auf dem Shop liegen, auf deine Titel, die du veröffentlicht hast oder willst du über deine Webseite einen Newsletter/eine Fanbase aufbauen. Meistens ist es eine Kombination aus den genannten Dingen. Und ja, wenn ihr so gar keine Ideen habt, schaut euch Webseiten anderer Autoren an, schaut, wie sie ihren Seiten aufgebaut haben, welche Themen vorhanden sind, usw. und holt euch dort Anregungen.

Auf der Startseite stellst du dich und deine Werke, die du veröffentlicht hast, mit ein paar netten Worten vor. Es ist auch sinnvoll ein Foto von dir mit auf die Seite zu stellen, so weiß der Leser/die Leserin gleich, mit wem sie es zu tun haben. Zudem erwähnst du noch, in welchem Genre du schreibst. Du kannst auch bereits auf der Startseite die einzelnen Themenbereiche deiner Seite erwähnen und diese verlinken, sodass der Leser direkt anschießend auf die Seite springen kann, die ihn interessiert.

Genau wie beim Bücher-schreiben auch, ist hier eine sichere Rechtschreibung notwendig! Es kann immer mal ein Rechtschreibfehler passieren, das ist sicherlich kein Weltuntergang und passiert jedem mal, aber wenn all die Texte nur so von Rechtschreibfehlern wimmeln, sind deine Leser auch wieder schneller weg, als sie gekommen sind. Wenn du Probleme mit der Rechtschreibung hast, so bitte jemanden, der sich der deutschen Rechtschreibung sicher ist, einmal über die Texte zu schauen und ggf. auch zu verbessern.

Auf der „Über Mich“-Seite stellst du dich ein bisschen ausführlicher vor. Erzählst ein wenig über deine Person, über dein Leben, deine Hobby’s, usw., sodass deine Gäste auch etwas über dich als Mensch erfahren. Aber immer bedenken, was einmal im Netz steht, ist immer wieder auffindbar! … also: Gut überlegen, was du von dir preis gibst und was du besser für dich behältst. 😉

Wichtig ist auch eine Seite, auf der du deine Veröffentlichungen vorstellst. Am besten für jeden Titel eine eigene Unterseite. Hier sollten so viel Infos wie möglich für deine zukünftigen Leser/Leserinnen vorhanden sein, sodass sie gut einschätzen können, ob es das Buch ist, das sie lesen möchten. Hier finden zum Beispiel auch Leseproben Platz oder Rezensionen, die bereits geschrieben wurden, sodass dein Besucher einen guten Einblick in dein Buch bekommt. Zudem verlinkst du dein Buch direkt mit dem entsprechenden Online-Shop, sodass der Kunde dort deinen Titel bestellen kann (oder ggf. in deinen eigenen Shop).

Es ist ja sicherlich selbstverständlich, dass deine Leserschaft eine Möglichkeit hat, über ein Kontaktformular mit dir Kontakt aufzunehmen, nicht wahr? Bei Jimdo kannst du beispielsweise mit ein paar wenigen Klicks ein Formular dafür erstellen.

Bei einigen Layouts gibt es eine Sitebar (rechte oder linke Seite auf der jeweiligen Homepage) oder einen Footer (ganz unten auf der Seite). Hier bietet es sich an, allgemeine Bereiche einzufügen, sodass diese immer auf allen Seiten zu sehen sind. Social Media-Links, Sonderaktionen, … einfach alles, das „immer“ zu sehen sein soll, egal auf welcher Seite deine Leser sich gerade befinden!

Ein schönes Design ist genau so wichtig, wie eine gut lesbare und klare Schrift. Je verschnörkelter die Schrift ist, um so schlechter ist sie manchmal zu lesen. Und ja, denke dabei auch an die Leserschaft, die vielleicht nicht mehr so gut sehen kann. Gerade wenn Besucher länger auf deinen Seiten verweilen und lesen, ist es angenehmer, wenn die Schrift etwas größer ist. Das erleichtert das Lesen enorm. Auch das kann unter Umständen ein Kriterium sein, dass Leser deine Seite verlassen, denn nicht jeder Internetnutzer ist fit mit der Technik und weiß beispielsweise, dass er selbst die Schrift vergrößern kann.

Füge Bilder ein, aber hierbei auch beachten, dass sie von guter Qualität sind. Nichts ist schlimmer als das, wenn die Fotos eine Katastrophe sind!

Du möchtest nur einen Blog schreiben? Nun, das ist doch auch ok – die Vorgehensweise ist die gleiche, auch hierbei solltest du alle Punkte beachten, die für eine Webseite sinnvoll sind.

Ein Blog hat zudem den Vorteil, dass du viel einfacher mit deinen Fans oder potentiellen Kunden in Kontakt kommen kannst, da sie die Möglichkeit haben, deine Blogbeiträge zu kommentieren. Hier rate ich auch immer, auf jeden Kommentar zu antworten und sei es nur, dass du dich bedankst, etc. Es ist allerdings nicht ganz einfach, dass in den Kommentaren auch geschrieben wird. Hier braucht es viel Geduld. Gerade auch, wenn du deine Beiträge gleichzeitig in den Sozialen Medien teilst, wird dann oft dort geschrieben, bzw. kommentiert und nicht mehr auf dem Blog.

Ich persönlich nutze beide Möglichkeiten. Auf der Webseite kannst du alle Themen einfügen, die für den Leser deiner Seite interessant sein können. Den Blog kannst du nutzen, um immer mal wieder über aktuelle Themen, die mit deinen Büchern zusammenhängen, zu schreiben. Wichtig ist, dass du, wenn du einen Blog betreibst, auch regelmäßig aktiv bist und deiner Leserschaft interessante Artikel anbietest. Alles, dass zu deinen Büchern vom Thema her passt, kann als Blogbeitrag geschrieben werden. Aber auch hier ist es erforderlich, dass du eine gute Struktur aufbaust, damit die Leser/Leserinnen schnell mit einem Klick zu dem Themenbereich gelangen, den sie lesen möchten.

In diesem Sinne … habt viel Erfolg und einen wunderschönen Sonntag!

Wer Fragen hat, schreibt einfach unter diesem Artikel – ich helfe gerne …

Herzlichst,

eure Lisa

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