Selbstgemachtes Apfelmus aus der Balkon-Ernte oder aus Äpfeln vom Bauern, bzw. vom Hofladen

Hast du Apfelsäulen auf deinem Balkon und die Ernte ist so groß, dass es sich vielleicht lohnt, daraus Apfelmus herzustellen? Wenn nicht, so gibt es derzeit sogar recht preiswert bei fast allen Hofläden und teilweise auch bei gut sortierten Lebensmittelhändlern, Äpfel aus der Region. Ich selbst kaufe inzwischen überhaupt kein „fertiges“ Apfelmus mehr. Zum einen schmeckt es mir nicht, wichtiger für mich ist aber, dass ich weiß, „was“ ich esse 😉

Heute morgen war es mal wieder so weit und ich habe einen großen Topf Apfelmus auf Vorrat für den Tiefkühler gekocht. Soviel Arbeit ist das gar nicht und es ist auch relativ schnell gemacht. Probiert es mal aus! Es schmeckt um ein vielfaches besser, als gekauftes Apfelmus.

Es ist so einfach …

Äpfel nach Wunschmenge schälen, entkernen, klein schneiden und in einen großen Topf mit etwas Wasser geben (ca. 2 – 3 cm hoch im Topf – je nach Menge der Früchte auch etwas mehr Wasser oder ggf. weniger). Der Saft von 1 Zitrone kommt noch mit ins Wasser, dadurch bleibt das Apfelmus schön weiß. Da das Mus eine Weile kochen muss, stelle ich den Herd immer gleich an und gebe nach und nach die geschälten Äpfel hinein. Dazu gibt man noch 1 Zimtstange. Immer zwischendurch umrühren und darauf achten, dass es genügend Flüssigkeit hat, damit die Masse nicht anbrennt. Sobald alles aufkocht, wird die Temperatur kleiner gestellt.

Wenn die Äpfel weich sind und mehr oder weniger auseinander fallen, ist das Apfelmus fertig. Du kannst aber auch mit einem Kartoffel-Stampfer ein wenig nachhelfen. 😉

Sollte zu viel Flüssigkeit im Topf sein, – das macht nichts – gieße in dem Fall das fertige Apfelmus durch ein Haarsieb, fange den Saft auf, so hast du, wenn die Flüssigkeit abgekühlt ist, noch zusätzlich naturtrüben, „hausgemachten“ Apfelsaft.

Bevor du nun das Apfelmus in Portionen abfüllst, kannst du es noch süßen, wenn du möchtest. Ob du Zucker verwendest, Honig oder Süßstoff, das kannst du je nach Vorliebe, wählen.

Nun kannst du dein Apfelmus direkt in die entsprechenden Behälter zum Einfrieren geben. Wenn es abgekühlt ist, verschließen und ab in den Tiefkühler damit.

Linkes Bild: Meine heutige Ausbeute – das reicht für die nächsten Monate! In den nächsten Tagen wird es aber sicherlich Reibekuchen bei uns zu Mittag geben 🙂

Und selbst, wenn du nicht auf Vorrat Apfelmus machen möchtest, so lohnt es sich, wenn du z. B. beim nächsten Mal Reibekuchen backen willst, einfach mal aus ein paar wenigen Äpfeln selbst das Apfelmus herzustellen – es ist einfach köstlich und gar nicht viel Arbeit! Aber nicht nur zu Reibekuchen schmeckt es super, du kannst es auch bestreut mit etwas Zimt & Zucker, als Dessert oder Zwischenmahlzeit verzehren.

Lasst es euch gut schmecken! 😉

 

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