Buchvorstellung: Sonderedition „Mein Nasch-Balkon“

Mein Nasch-Balkon / SONDEREDITION

Mit viel Spaß, Obst und Gemüse auf Balkon und Terrasse anbauen und genießen

Bildrechte: © Elisabeth Mecklenburg

 

Taschenbuch – 132 Seiten

Herausgeber: Elisabeth Mecklenburg

farbige Abbildungen

ISBN-13: 978-3-947577-00-2

Preis: 13,95 €

 

Über das Buch:

Der „Mini“-Nasch-Garten auf Balkon und Terrasse

Es ist schon ein bisschen verrückt, Blumenkohl, Kohlrabi und Obstbäumchen auf einem Balkon zwischen all den üblichen Balkonpflanzen wachsen zu lassen. Dennoch – es funktioniert sehr gut, wie Sie in diesem Buch nachlesen können.

Gerade auch in Ballungszentren, wo oftmals der Blick auf graue Häuserfronten Alltag ist, lassen sich mit einem kleinen Nasch-Balkon idyllische Plätzchen schaffen, die regelrecht zu einer kleinen grünen Oase werden können – einem Plätzchen zum Relaxen und Abschalten.

Elisabeth Mecklenburg zeigt, wie’s geht. Neben den üblichen Balkonblumen wie Geranien, Fuchsien, Männertreu etc. wachsen bei ihr Möhren, Salat, Kohlrabi und Grünkohl zwischen Blumen, Erdbeeren und Obstbäumchen.

Die Autorin schreibt über ihre eigenen Erfahrungen mit der Balkongärtnerei und gibt ihre Erkenntnisse weiter, wie sich durchaus auch auf engstem Raum kleine, aber gesunde und leckere Ernten erzielen lassen.

Gerade für Anfänger bietet das vorliegenden Buch nützliche Tipps und Anregungen, es auch einmal selbst mit einem Nasch-Balkon auszuprobieren. Besonders nützlich für den Einstieg: Empfehlungen für spezielle Obst- und Gemüsesorten, die sich für Balkon und Terrasse sehr gut eignen.

 

Inhaltsverzeichnis
Bildrechte: © Elisabeth Mecklenburg

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 Kleine Leseproben … 
Kapitel: Gemüse auf Balkon & Terrasse
Bildrechte: © Elisabeth Mecklenburg

Auf Balkon und Terrasse können Sie prinzipiell so ziemlich alles anbauen, wofür der Platz reicht, was Ihnen schmeckt und wozu Sie Lust haben, es auszuprobieren.  

Im Frühjahr/Sommer 2011 hatte ich auf meinem Balkon blauen Kohlrabi, Spitzkohl, Tomaten (Busch- und Snack-), Radieschen, Kartoffeln und Minigurken. Zwei Jahre später gab es zu all den Gemüsepflanzen auch noch Blumenkohl … und auch das funktioniert!

Eine ebenso gute Idee ist es, im August zum Beispiel Grünkohl oder Rosenkohlpflanzen in die freigewordenen Stellen der Kästen zu pflanzen, so haben Sie auch im Herbst und Winter noch etwas eigenes Gemüse auf dem Balkon und können im Winter ihren eigenen Grünkohl oder Rosenkohl genießen.

Zwischen dem Obst und Gemüse wachsen auf meinem Balkon die üblichen Balkonblumen, was auch recht schön aussieht, dazu aber mehr unter dem Thema Beispiele – Bepflanzung meiner Balkonkästen oder auf meiner Homepage in den Tagebüchern.

Bildrechte: © Elisabeth Mecklenburg

Nun gilt es aber erst einmal zu überlegen: Welche Pflanzen nehme ich für meinen Balkon/meine Terrasse und wie viel möchte ich wovon pflanzen? Geht es nur um ein paar wenige Pflanzen von einer Sorte, so macht es Sinn, sich zur Pflanzzeit entsprechende Pflanzen auf einem Wochenmarkt oder im Gartencenter, bzw. Onlineversand zu besorgen. Sind es hingegen ausgefallene oder auch alte Sorten, die Sie anpflanzen möchten, müssen Sie diese selbst aussäen und heranziehen. Aber auch das macht Spaß und ist besonders für kleine Kinder ein tolles Erlebnis!

Ich kann Ihnen wirklich empfehlen, gerade bei Gemüse für Balkonkästen oder Kübel, F1-Hybriden anzuschaffen. Diese bekommen Sie in gut sortierten Gartencentern oder bei Online-Pflanzencentern. Hin und wieder hat man auch auf einem Wochenmarkt Glück und findet dort zur Pflanzzeit vorgezogene Gurken-, Tomaten-, Paprika- und/oder Melonen-Pflanzen als F1-Hybriden. Wie schon erwähnt, haben diese F1-Hybriden den wesentlichen Vorteil, dass sie nicht so anfällig für die üblichen Krankheiten sind, robuster sind und auch kräftiger wachsen.

Einzelne F1-Hybriden zum Teil auch sehr ausgefallener Sorten bekommt man (zur Pflanzzeit) bei Pflanzenversendern wie zum Beispiel Bakker, Baldur, Tom-Garten usw., aber auch Amazon ist während der Pflanzzeit in diesem Bereich sehr gut sortiert. Ebenso sind alle diese Anbieter auch in Sämereien sehr gut sortiert und führen ein recht umfangreiches Angebot. 

Einige Online-Anbieter haben zur Pflanzzeit auch kleine gemischte Sortimente in Ihrem Angebot, die circa vier bis sechs unterschiedliche Pflanzen umfassen, wie zum Beispiel Snack-Paprika, Balkon-Tomate, Snack-Gurke, Mini-Aubergine etc., sodass man nur jeweils eine Pflanze pro Sorte bekommt, dafür aber einen fertigen kleinen Mix für seinen Balkon zur Verfügung hat.

Weiter geht es im Buch … 

Kapitel: Obst(-gehölze) auf Balkon & Terrasse

Die eigene, kleine Obsternte auf Balkon oder Terrasse mit sogenannten Zwerg-Obstbäumchen oder Säulenobst! Aber auch mit einer selbstbefruchtenden Kiwi lässt sich ein toller Sichtschutz für Balkon und Terrasse erzielen, der zudem noch reichlich Früchte mit sich bringt.

Um gute Ernten zu erzielen, ist eine regelmäßige Pflege der Bäumchen und Säulen erforderlich und auch wichtig. Nur wenn sie regelmäßig geschnitten werden, erzielen Sie auch gute Ernten. Ich schneide meine Säulenbäumchen nach den gleichen Anleitungen, als wenn ich einen normalgroßen Baum der jeweiligen Sorte schneiden würde.

Säulenobst
Bildrechte: © Elisabeth Mecklenburg

… ist eine spezielle, schlank aussehende Baumform mit lohnenswertem Fruchtansatz im Verhältnis zum recht geringen Baumvolumen. Kiloweise Obsternte sollten Sie jedoch nicht erwarten, vielmehr sollten Sie es als Naschobst ansehen und es soll Ihnen einfach ein bisschen Spaß machen, Obst auf dem Balkon oder der Terrasse anzupflanzen und zu naschen.

Inzwischen gibt es auch schon Obst-Säulen in U-Form, sodass mit relativ wenig Platz doppelt so viele Erträge erreicht werden können. Viele Säulenbäumchen sind selbstbefruchtend, so reicht oft ein Exemplar pro Sorte. (Beim Kauf in der Beschreibung immer darauf achten, ob selbstbefruchtend, oder ob ein zweites Exemplar der gleichen Obstsorte als Bestäuber benötigt wird.)

Die Höhe der Säulen bestimmen Sie selbst, indem Sie bei erreichter Höhe die Triebspitze abschneiden. Die Säulen-Obstbäumchen können durchaus eine Höhe von 2,50 bis drei Meter erreichen und haben später in etwa einen Durchmesser von 60 – 70 cm. 

Bildrechte: © Elisabeth Mecklenburg

Erhalten Sie bei Ihrer Lieferung zum Beispiel eine Obstsäule, die vielleicht nur eine Höhe von einem Meter hat, so können Sie diese Säule weiter erhöhen, indem Sie einfach den obersten, jungen Seitentrieb am Hauptstamm hochbinden und diesen dann weiter in die Höhe wachsen lassen, bis die gewünschte Wuchshöhe erreicht ist. 

Aber hier bitte vorsichtig den Seitentrieb an den Haupttrieb hochbinden, damit er nicht abbricht. Das funktioniert sehr gut mit speziellen Pflanzenbindern aus Kunststoff, die man verstellen kann. Wenn Sie diesen Trieb dann ganz langsam, nach und nach anziehen, bis er gerade ist, bricht er auch nicht ab. (Zum Beispiel jede Woche ein bisschen mehr diesen Trieb etwas weiter an den Stamm heranziehen) Bitte bedenken Sie aber: Der junge Trieb wird mit der Zeit auch dicker, sodass der Pflanzenbinder nach und nach wieder gelockert werden muss, damit er nicht in den Trieb einschneidet.

Weiter geht es im Buch … 

Folgende Verlinkung kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:

Dieses Taschenbuch ist exklusiv in meinem Online-Shop erhältlich.

 

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